Lektüre für die Sommerferien 2010

Leistungsklasse 12

  •  Das Parfum    –   Patrick Süskind      

Mit seinem Debütroman Das Parfum, einer Kriminalgeschichte über einen Mörder im Frankreich des 18. Jahrhunderts, die zugleich ein Sittengemälde seiner Zeit entwirft, erzielte Patrick Süskind binnen weniger Jahre eine Millionenauflage. Neben der spannend erzählten Geschichte ist Süskinds Verwendung verschiedener literarischer Stile aus unterschiedlichen Epochen sowie seine intertextuellen Bezüge eine Besonderheit des Buchs, das es zu einem typischen Werk der Postmoderne macht.
Inhalt: Jean-Baptiste Grenouille wird 1738 als unehelicher Sohn einer Fischverkäuferin geboren; er überlebt den versuchten Kindsmord seiner Mutter und das entbehrungsreiche Leben als Kostkind sowie die Zeit als Hilfskraft bei einem Gerber, wo er lebensgefährliche Arbeiten verrichten muss. Ausgestattet mit einem absoluten Geruchssinn, ist er selbst jedoch ohne Geruch. »Sie konnten ihn nicht riechen. Sie hatten Angst vor ihm.« Als Mensch ohne Geruch zum Außenseiter verurteilt, erschließt er sich die Welt von Gerüchen und Düften, die er förmlich in sich aufsaugt. So folgt Grenouille über mehrere Pariser Stadtviertel dem Duft eines jungen schönen Mädchens, das er schließlich tötet, um ihren Duft in allen Feinheiten in sich aufzunehmen.
Grenouille erkennt seine Begabung und beschließt, der größte Parfumeur aller Zeiten zu werden. In einer Lehre erwirbt er die Fähigkeit, Düfte zu gewinnen und haltbar zu machen. Erst mit 25 Jahren wird ihm seine eigene Geruchsslosigkeit bewusst und so entwickelt er verschiedene Menschendüfte, die er anwendet, um unerkannt zu leben und seinem Ziel näher zu kommen. Im französischen Parfumzentrum Grasse tötet Grenouille 25 junge schöne Frauen, um ihren Duft zu konservieren. Ihr Duft bewahrt den überführten Mörder vor der Todesstrafe, am Tag der Hinrichtung erscheint er den Menschen in seiner Duftmaske nicht mehr als das hässliche Scheusal, sondern als überaus liebenswerter Mensch: »Er hatte sich eine Aura erschaffen, strahlender und wirkungsvoller, als sie je ein Mensch vor ihm besaß. Und er verdankte sie niemandem … als einzig sich selbst. Er war in der Tat sein eigener Gott, und ein herrlicherer Gott als jener weihrauchstinkende Gott, der in den Kirchen hauste.« Der größte Triumph seines Lebens, Macht über andere zu gewinnen und von ihnen geliebt zu werden, bedeutet Grenouille jedoch nichts. Er kehrt nach Paris zurück, wo er sich von Dieben, Mördern und Huren auf dem Cimetière des Innocents, seiner Geburtsstätte, ermorden lässt: Die Begierde, an seinem überwältigenden Duft teilzuhaben ist so groß, dass sie ihn verschlingen.
Wirkung: Als literarische Sensation gefeiert, ist der Roman eine Verbindung von ernsthafter und unterhaltender Literatur und zählt zu den meistverkauften Büchern der deutschen Nachkriegszeit. Der Roman erreichte eine Weltauflage von über sechs Millionen Exemplaren und wurde in mehr als 20 Sprachen übersetzt. 

  •  Der Vorleser   –   Bernhard Schlink   

In dem zuerst in den USA erschienenen Roman, in dessen Mittelpunkt eine seltsame Liebesgeschichte steht, setzt sich Bernhard Schlink – auch aus rechtsphilosphischer Sicht – mit der Judenvernichtung im »Dritten Reich«, der Schuldfrage und dem Generationenkonflikt in den 1950/60er Jahren kritisch auseinander.
Inhalt: Der 15-jährige Gymnasiast Michael Berg lernt Ende der 1950er Jahre in Heidelberg Hanna Schmitz kennen. Die 20 Jahre ältere Straßenbahnschaffnerin kümmert sich um ihn, als ihm, an Gelbsucht erkrankt, auf dem Nachhauseweg übel wird. Wieder gesund besucht er sie und erlebt mit ihr seine erste Liebe. Bald entwickelt sich während der heimlichen Treffen in ihrer Wohnung ein Ritual, das der zunächst rein körperlichen Beziehung eine seelische Dimension gibt: Michael muss Hanna, über deren Vergangenheit er nur wenig erfährt, stets vor dem Liebesakt vorlesen.
Eines Tages verschwindet Hanna spurlos aus der Stadt. Erst Jahre später sieht er sie als Jurastudent in einem Auschwitz-Prozess wieder, wo sie mit anderen ehemaligen KZ-Aufseherinnen unter Anklage steht. Im Gerichtssaal findet Michael die lang gesuchte Erklärung für Hannas ungeschickte Verteidigung und für viele ihrer Handlungen: Sie ist Analphabetin, verheimlicht dies aus Scham auch im Prozess und wird zu lebenslanger Haft verurteilt. Ihre Mitangeklagten, die ihr die Hauptschuld für ein grauenhaftes, schriftlich dokumentiertes Verbrechen zugeschoben haben, erhalten nur geringe Freiheitsstrafen.
Michael, der sich mitschuldig fühlt, schickt ihr regelmäßig Kassetten ins Gefängnis, die er mit Weltliteratur besprochen hat. Anhand der Kassetten lernt Hanna autodidaktisch lesen und schreiben und beginnt sich mit den Verbrechen der Nationalsozialisten auseinander zu setzen. Nach 18 Jahren Haft nimmt sie sich kurz vor ihrer Entlassung das Leben.
Wirkung: Mit seinem Roman gelang Schlink ein internationaler Sensationserfolg, wie ihn die deutsche Gegenwartsliteratur seit dem Erscheinen R Der Blechtrommel von Günter Grass nicht mehr erlebt hatte. Der Vorleser, der in 27 Sprachen übersetzt eine Millionenauflage erreichte und mit zahlreichen Preisen (u. a. Prix Laure Bataillon, Ehrengabe der Heinrich Heine-Gesellschaft) ausgezeichnet wurde, prägte wesentlich das Deutschlandbild im Ausland.

Leistungsklasse 11

  • Blueprint    –    Charlotte Kerner  

Charlotte Kerner hat das heiß umstrittene Thema „Klonen – ja oder nein?“ in den Mittelpunkt ihres neuen Jugendromans Blueprint gestellt.

Professor Fisher in Montreal ist Spezialist für das Klonen von Mäusen und Kühen. An Menschen hat er sich bisher noch nicht gewagt. Bis er bei einem Konzert die bekannte und erfolgreiche Komponistin und Pianistin Iris trifft. Iris, dreißig Jahre alt, ist unheilbar an Multipler Sklerose erkrankt. Sie beschließt, daß es höchste Zeit wird für ein Kind. Da sie den geeigneten Vater kurzfristig nicht zur Hand hat und sie nicht irgendein Kind möchte, bittet sie Fisher um Hilfe. „Für mich kommt nur ein Klon-Kind in Frage. Ich könnte es nicht ertragen, mich an ein unbegabtes Kind zu verschwenden.“

Und so entsteht Siri – die exakte Kopie von Iris, selbst der Name ist nicht frei von der allgegenwärtigen, starken Mutter, die zugleich Schwester, ja eineiiger Zwilling ist.

Für Siri, die zunächst willig die Erwartungen ihrer Mutter erfüllt, wird es mit zunehmendem Alter schwer, die eigene Identität zu finden. Bei einem Blick in den Spiegel sieht sie Iris in jungen Jahren. Erst als ihre Mutter stirbt, kann Siri sich selbst als eigenständige Person entdecken.

Charlotte Kerner spielt in Blueprint die Situation eines Klons bis in feine psychologische Verästelungen durch und gibt, ohne mit dem moralischen Zeigefinger bereit zu stehen, eine Menge Anregungen, sich unbefangen dem Thema zu nähern. Ihre provokativen Thesen enthalten jedoch auch eine Menge Zündstoff für anschließende Diskussionen.

  • Ein schnelles Leben    –    Zoé Jenny   

Ihr erster Roman, Das Blütenstaubzimmer, machte Zoë Jenny über Nacht weltberühmt: Er wurde in fast alle Kultursprachen übersetzt, weil hier eine junge Autorin, Tochter der 68er-Generation, mal frank und frei erzählte, was in ihr vorging und was für einen Blick sie auf das Leben richtete. Die Gefühle und Ansichten einer jungen Frau überraschten nicht nur ein junges Publikum. Während ihr zweiter Roman, Der Ruf des Muschelhorns, Kritik und Leser eher ratlos hinterließ, kehrt Jenny nun mit ihrem dritten Buch wuchtig und brillant auf das literarische Parkett zurück.

In der Geschichte von Ayse und Christian, dem denkbar ungleichsten Liebespaar, das man in deutschen Großstädten finden kann, beschreibt Jenny das Drama einer ersten Liebe. Eine Liebe, die tödlich endet. Ayse lebt wohl behütet in einer türkischen Großbürgerfamilie in Berlin. Christian, in den sie sich auf einer Party verliebt, kommt aus eher zerrütteten Familienverhältnissen und steckt tief im Sumpf einer rechtsradikalen Clique. Damit beide zueinander finden können, müssen sie viele Hindernisse überwinden, müssen sie mit Konventionen brechen und ihre Familien zurücklassen. Beide brechen gemeinsam in den Süden auf und sterben im Tessin; sie werden von einer Schlammlawine begraben.

Klasse 11 

  •  Der Frauenmörder  (Kriminalroman) –  Hugo Bettauer  

Der Kriminalroman „Der Frauenmörder“ von Hugo Bettauer versetzt den Leser zurück ins Berlin der wilden 20er Jahre. Ein Serienkiller scheint umzugehen in Berlin.Der Fall „Frauenmörder“ beginnt mit dem geheimnisvollen Verschwinden einer Reihe von jungen Mädchen. Berlin ist in Aufruhr: Mehrere junge Frauen sind plötzlich spurlos verschwunden. Alle eben in der Großstadt Berlin angekommen, alle alleinstehend und, wie die jeweiligen Vermieter überseinstimmend aussagen, berichteten alle von der Bekanntschaft mit einem geheimnisvollen Mann, der sie bald zu heiraten beabsichtigte. Dann verschwinden die Mädchen spurlos, lassen ihre armselige Habe zurück und tauchen auch als Leichen nicht wieder auf. Ein erfolgloser Schriftsteller soll der Mörder sein. Kommissar Krause aber deckt nach und nach Widersprüche in dem Fall auf. Wird der Kommissar den wahren Mörder ermitteln können? Lassen Sie sich fesseln von einem spannenden Krimi, der im Berlin der frühen 20er Jahre spielt.

Über den Autor

Hugo Bettauer, (* 18. August 1872 in Baden bei Wien; 26. März 1925 in Wien), heute als Schriftsteller beinahe vergessen, war Anfang des 20. Jahrhunderts ein ebenso unbequemer wie idealistischer Schriftsteller und Journalist. Er übersiedelte 1899 nach New York und arbeitete als Korrespondent und Redakteur bei verschiedenen Tageszeitungen.

Cartoons von Uli Stein

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Fotos aus Berlin und München

Deutsche Filme

 Berlin 1936: Im Vorfeld der Olympischen Spiele braucht Joseph Goebbels’ Propagandamaschinerie echte deutsche Helden. Bei einer Diskussion zwischen Journalisten und Vertretern der Reichspressekammer kommt die Idee auf, Bergsteiger arischer Herkunft zu der gewagten Erstbesteigung der Eiger-Nordwand zu gewinnen und diese mit Olympischem Gold zu küren, sofern die Bezwingung der „Mordwand“ im Berner Oberland gelingen sollte. Welch glücklicher Zufall, dass eine junge Volontärin bei der Berliner Zeitung namens Luise (Johanna Wokalek) zwei stramme bayrische Bergsteiger kennt, denen die Erstbesteigung durchaus zuzutrauen wäre – Toni Kurz (Benno Fürmann) und Andi Hinterstoisser (Florian Lukas). Das eingespielte Kraxler-Team wagt nach einigem Zögern die Herausforderung und sieht sich nicht nur vom Berg, sondern auch von den beiden österreichischen Alpinisten und strammen Nazis Willy Angerer (Simon Schwarz) und Edi Rainer (Georg Friedrich) herausgefordert. Zunächst scheint die Erstbesteigung in greifbare Nähe zu rücken, doch dann schlägt das Wetter um und der Berg scheint sich mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln gegen seine Bezwingung zu wehren. Verfolgt von der mitgereisten Prominenz, die das Spektakel aus der sicheren Entfernung eines mondänen Berghotels per Fernrohr mitverfolgt und kommentiert, beginnt ein mörderischer Kampf ums Überleben, der auch die anwesende Luise nicht kalt lässt. Als sie sieht, dass ihrer Jugendliebe Toni der sichere Tod droht, macht sich die Journalistin auf den Weg, um ihn zu retten…

 Als der 15-jährige Schüler Michael (David Kross) einen Blackout hat, hilft ihm die wesentlich ältere Schaffnerin Hanna (Kate Winslet). Nach seiner Genesung entwickelt David eine erotische Leidenschaft für sie und liest ihr regelmäßig vor – bis sie eines Tages spurlos verschwindet. Viele Jahre später trifft David (nun: Ralph Fiennes) Hanna wieder: vor Gericht, wo sie sich für eine dunkle Vergangenheit verantworten muss. Seine Zuneigung besteht weiter.

Ost-Berlin. Sommer 1990: Audi und Mercedes rollen in den Osten. Deutschland steht vor der Wiedervereinigung. Freie Marktwirtschaft. Alex Kerner, gerade 21, muss der Geschichte Einhalt gebieten. Seine alleinerziehende Mutter, Christiane, eine verdiente Aktivistin der Deutschen Demokratischen Republik und Gorbatschow-Anhängerin, fällt kurz vor dem Mauerfall in ein hoffnungsloses Koma und wacht für alle überraschend 8 Monate später wieder auf. Die historischen Veränderungen hat sie regelrecht verschlafen. Und da jede Aufregung für sie lebensbedrohlich sein kann, lässt Alex auf 79qm Plattenbau den real existierenden Sozialismus wieder auferstehen. Was anfänglich noch leicht fällt, wird zu einem Wettlauf mit der Zeit. Die Veränderungen draußen sind nicht mehr aufzuhalten. Doch wie soll er der Mutter den veränderten Blick aus dem Fenster mitsamt dem brandneuen Coca-Cola Plakat erklären?
Alex muss improvisieren und so erfindet er eine ganz andere Version der Ereignisse.

Der Schwimmmeister Harry Melchior (Heino Ferch), der die menschenverachtenden Machenschaften der Stasi aus vierjähriger Haft kennt, will nicht den Rest seines Lebens hinter einer Mauer verbringen. So folgt er seinem Freund, dem Bauingenieurstudenten Matthis Hiller (Sebastian Koch). Die Wiedersehensfreude ist jedoch getrübt durch die Sehnsucht nach Lotte und Carola – Harrys über alles geliebter Schwester und Matthis schwangerer Freundin, die bei ihrem gemeinsamen Fluchtversuch zurückblieb. Ihr aberwitziger Plan entspricht der grotesken Situation: Mit einem Tunnel wollen sie die monströsen Grenzanlagen unterwandern. Doch die titanische Leistung geht über ihre Kräfte. So suchen sie sich Gleichgesinnte, die sich mit ihnen durchs Erdreich buddeln. Auch hier stößt man auf Beton. Während unter Tage an hartem Grund gebohrt wird, spaltet die Stasi jenseits der Mauer die Menschen in Mitläufer und Staatsfeinde.

Der Tunnel ist die auf tatsächlichen Ereignissen beruhende Geschichte von Harry Melchior und seiner Schwester Lotte. Harry flieht im Herbst 1961 in den Westteil von Berlin. Er folgt damit seinem Freund Matthis Hiller. Beide wollen um jeden Preis ihre Familien in den Westen holen und schließen sich einer Fluchthelfergruppe an. Dabei hat Harry, Kopf der Truppe, eine ebenso grandiose wie verrückte Idee. Sein Plan, einen Tunnel von West nach Ost zu graben, ist nicht nur ein gefährliches, sondern fast unmögliches Unterfangen. In der Stadt wimmelt es von Spitzeln und auch innerhalb der Gruppe kommt es zu Spannungen – negativer, aber auch positiver Art… Doch letztendlich führt sie der eiserne Wille und die Hoffnung auf Erfolg immer wieder zusammen. Denn alle wissen Sie schaffen es entweder gemeinsam, oder nie…

Deutsch als Fremdsprache ( DaF ) – Deutsch lernen online mit interaktiven Aufgaben

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Елитните университети в Германия

  

    6-те елитни ВУЗ-а, избрани през 2007-ма

Елитните университети в Германия са девет на брой. Още през 2006-та година комисия,                  съставена от политици и научни работници, избира три елитни ВУЗ-а, през 2007-ма към списъка се добавят още шест.

          Университетът във Фрайбург            

 През 2007 техническият университет в Аахен, университетите в Гьотинген, Хайделберг, Констанц и Фрайбург, както и свободният университет в Берлин бяха избрани за елитни. До 2011-та посочените ВУЗ-ове ще получават по около 13 милиона евро годишно. Същата сума получават и университетите, избрани през 2006-та  в рамките на инициативата за оценяване качеството на образованието – това са двата университета в Мюнхен, както и този в Карлсруе. Матиас Клайнер, президент на Германския съюз за изследователска дейност, споделя:

 “Надяваме се, някой ден, със сигурност няма да е през следващите 3-4 години, но някой ден тези университети да достигнат и световния връх.”

 За ВУЗ-овете  има три възможности за участие в надпреварата

 Аахен, Техническият университет

   първата от тях е кандидатстването с институти, предлагащи възможност за получаване на докторски степени. Втората – с общи проекти, по които работят изследователи от различни сфери и университети. Третата възможност за кандидатстване е представянето на добра концепция за развитие през следващите няколко години.

Всъщност идеята за избирането на елитни университети е нещо ново за Германия. Клайнер:

“Инициативата за оценяване на качеството на образованието е добро начало, преди всичко, за да спрем да се залъгваме, че всички университети са еднакви.”

 Най-голямата част от сумата, отделена за финансиране на инициативата, идва от държавата

                                        Университетът в Хайделберг

макар че за университетите са отговорни отделните провинции. Надпреварата, обаче, се провежда не само заради възможността за  увеличаване на бюджета на някои ВУЗ-ове. Петер Щрошнайдер: “Инициативата за оценяване качеството на образованието се превърна в най-важния тласък за диференцирането на отделните университети. Това състезание промени университетския ландшафт в Германия. Целта на инициативата е нашите университети да бъдат показани на целия свят. Мисля, че успяваме. Въпреки сравнително малките бюджети, ние сме все пак сравнително продуктивни.”

Deutsche Welle

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Fotoausstellung :  „Deutsche sehen Deutsche“
 
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